KÜNSTLER*INNEN

JENS EMDE

JENS EMDE | Nach seiner schwierigen Kindheit auf der Protoplanetaren Scheibe arbeitete Jens Emde als Planktonlieferant unter der Eisschicht des Saturnmondes Enceladus, um sein Kunststudium auf dem Hippocampus zu finanzieren. Die Götter waren damals vor Anthropozän noch etwas gnädiger als heute und so wurde er am Strand seiner Walheimat Köln angespült. Dort lebt er seitdem im Unterdruck und seine Kreativität explodiert.

ABYSSALGIGANTISMUS nennt sich seine aktuelle Schaffensphase.
Der Begriff bezeichnet in der Zoologie die Hypothese, dass vergleichbare Bewohner der Tiefsee mit zunehmender Wassertiefe größer werden.
So verhält es sich hypothetisch auch in den Tiefen der Psyche.

Aus einem Körper, einem Gesicht oder irgendeinem Nichts heraus entwickeln sich unbewusst surreale Traum-/Albtraumlandschaften, organische Gebilde, Tiere und Ungeheuer, die auf diesem Weg in die Welt des Bewusstseins gelangen.

So entstehen zwei völlig unterschiedliche Sichtweisen, die die Betrachterin mit ihren gewohnten Mustern der Alltagsbewältigung zum Scheitern bringen.

www.jensemde.com

Bild: Jens Emde

Werke in der Ausstellung