Held*innen

ALEXANDER DER GROSSE

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ALEXANDER DER GROSSE

* 20. Juli 356 v. Chr. in Pella, heute Griechenland

† 10. Juni 323 v. Chr. in Babylon, heute Irak

Alexander III. von Makedonien, genannt Alexander der Große, war einer der erfolgreichsten Feldherren und Eroberer der antiken Welt. Von 336 v. Chr. bis zu seinem Tod war er König von Makedonien und Führer des Korinthischen Bundes. Er weitete sein Reich von Makedonien (heute ein Teil Griechenlands) bis nach Indien und Ägypten aus. Mit seinem Regierungsantritt begann das Zeitalter des Hellenismus. Die griechische Kultur breitete sich über weite Teile der damals bekannten Welt aus. Auch nach Alexanders Tod blieb sie noch jahrhundertelang prägend.

Die militärischen Erfolge, das Leben, die Geschichte und der Mythos Alexanders sind beliebtes Thema in Kunst und Literatur. Seine Leistungen wurden und werden bis heute jedoch unterschiedlich bewertet.

Der Tod seines jahrelangen Geliebten Hephaistion stürzte ihn in tiefe Trauer. Er ließ den Arzt seines Geliebten kreuzigen, die Haare von Pferden und Maultieren abrasieren und opfern. Daraufhin fastete er mehrere Tage und richtete ein monumentales Begräbnis aus. Alexander war auch mit insgesamt drei Frauen verheiratet. Alexander der Große war vermutlich bisexuell.